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博物馆探秘:苏黎世里特贝格博物馆

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博物馆探秘:苏黎世里特贝格博物馆 崇真艺客

https://rietberg.ch/sammlungspraesentation


苏黎世里特贝格博物馆成立于 1952 年。它是瑞士唯一的非欧洲艺术博物馆,收藏了来自亚洲、非洲、美洲和大洋洲的重要作品。馆藏目前包括大约 67,509 件物品(绘画、雕塑、陶瓷和纺织品,包括 43,929 张照片),其中大部分在永久收藏品或展示库中展出。

在过去的几十年中,藏品的展示方式一直在不断变化。有新的作品,收藏和扩展的增加。博物馆的指导原则是本着创始人爱德华·冯·德·海特 (Eduard von der Heydt) 的“ars una”概念的精神,在平等的基础上展示全球艺术。他的意思是,只有一种艺术可以在世界所有地区和文化中找到。在这方面也可以观察到一定的连续性:一种专注于艺术品美学的呈现方式。深入了解里特贝格博物馆 70 年的历史。

馆藏介绍:从 1952 年至今

Präsentation der Sammlungen

von 1952 bis heute


博物馆探秘:苏黎世里特贝格博物馆 崇真艺客
Ära Johannes Itten (1952–1955), Indische Skulpturen in der historischen Villa Wesendonck, die Räume waren weiss gestrichen, damit die Kunstwerke optimal in Erscheinung treten konnten, Fotograf: Ernst Hahn

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Ära Johannes Itten (1952–1955), Johannes Itten stellte vergleichend aus, um Bezüge innerhalb des weltweiten Kunstschaffens herzustellen, Fotograf: Bernhard Moosbrugger

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Ära Johannes Itten (1952–1955), Weltkunst in der Vitrine, Fotograf: Bernhard Moosbrugger

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Ära Johannes Itten (1952–1955), Chinesische Keramik, Gestell aus Eschenholz, Vitrine aus Plexiglas, ohne Metallteile, Entwurf und Ausführung Robert Strub, Schweizerischer Werkbund, Zürich, Fotograf: Ernst Hahn

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Ära Elsy Leuzinger (1956–1972), Die Ozeanien-Sammlung mit viel Luft im ersten Obergeschoss der Villa Wesendonck, 1960er Jahre, Fotograf: Michael Wolgensinger

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Ära Elsy Leuzinger (1956–1972), Wo heute das Café des Museums sich befindet, war lange die präkolumbische Kunst ausgestellt, Fotografinnen: Wettstein + Kauf

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Ära Elsy Leuzinger (1956–1972), Die weitläufigen Kellerräumlichkeiten in der Villa Wesendonck mussten als Kunstlager fungieren, Fotografinnen: Wettstein + Kauf

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Ära Eberhard Fischer (1972–1998), Die chinesische Malereisammlung von Charles A. Drenowatz gelangte Anfangs der 1970er Jahre ans Museum, Fotografinnen: Wettstein + Kauf

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Ära Eberhard Fischer (1972–1998), Das Foyer der Villa Wesendonck, 1960er Jahre: lange Jahre hingen die Wandteppiche mit Blumen und Blätter hinter indischen oder chinesischen Skulpturen, Fotografinnen: Wettstein + Kauf

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Ära Eberhard Fischer (1972–1998), Neueinrichtung des Indien-Saales: die Marmorsäulen wurden freigelegt, nachdem sie in den ersten Jahrzehnten weiss getüncht worden waren, 1980er Jahre, Fotograf: Rainer Wolfsberger

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Ära Eberhard Fischer (1972–1998), Neueinrichtung der Afrika-Räume im Februar 1997, Fotograf: Rainer Wolfsberger

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Ära Eberhard Fischer (1972–1998), Erstmalige Einrichtung der Tibetica-Sammlung von Berti Aschmann, 1996, Fotograf: Rainer Wolfsberger

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Ära Albert Lutz (1998–2019), Der Indonesiensaal mit zwei Grabstelen aus Madagaskar, erstmals wurden 2007 die Wände in der Villa Wesendonck farbig gestrichen, Fotograf: Rainer Wolfsberger

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Ära Albert Lutz (1998–2019), Der unterirdische Erweiterungsbau von 2007 durch Krischanitz und Grazioli war ein Meilenstein in der Sammlungspräsentation, Fotograf: Rainer Wolfsberger

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Ära Albert Lutz (1998–2019), Erstmals wurde durch die Errichtung eines Schaudepots, eines öffentlichen Kunstlagers, die Fülle der Sammlung sichtbar, Fotograf: Rainer Wolfsberger

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Ära Albert Lutz (1998–2019), Viele Geschichten verbergen sich im Schaudepot und gleichzeitig können die Werke in Serien studiert werden, Fotograf: Rainer Wolfsberger

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Ära Albert Lutz (1998–2019), Sechs Jahre nach der Eröffnung des Erweiterungsbaus konnte als Dauerleihgabe die Sammlung Meiyintang gezeigt werden, das Ausstellungsdisplay verfügt erstmals über beleuchtete Tablare, Fotograf: Rainer Wolfsberger

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Ära Annette Bhagwati (seit 2019), Aktivierung der Sammlung durch 22 Stationen für Geschichten im Rahmen der einjährigen Ausstellung «Wege der Kunst». Die einzeln gestalteten Vitrinen im puristischen Stil und mit inhaltsbezogener, grafischer Gestaltung initiieren einen Dialog mit den Sammlungen durch ihre jeweils spezifische Form und Platzierung und ermöglichen neue Bezüge und Ansichten, Fotograf: Rainer Wolfsberger


STORIES

https://rietberg.ch/stories

«ARS UNA»:

里特贝格博物馆的创始收藏家

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Eduard von der Heydt. Foto: Ernst Hahn © Museum Rietberg

对于爱德华·冯·德·海特(Eduard von der Heydt,1882-1964)来说,艺术是生命的灵丹妙药,他收集了来自众多文化和宗教的大约 3,000 件作品是他的另一个自我。作为 20 世纪上半叶危机四伏的德瑞银行家,他的履历以新的职业起点和个人休息为特征。1926 年,他收购了 Monte Verità,并在那里创办了一家艺术酒店。他将他享誉国际的艺术作品(大部分是在 1920 年代购得)分发到他著名的住所,也分发到欧洲和美国的博物馆。随着国家社会主义文化政策的出台,他将作品移至瑞士。二战后,爱德华·冯·德·海特将他收藏的非欧洲艺术品捐赠给苏黎世市,欧洲人去了他的家乡伍珀塔尔。对他来说,1952 年里特贝格博物馆的成立是他晚年的内容。他一直是博物馆的主要赞助人和支持者,直到他去世。他的遗产——他收藏的杰作和“ars una”这一单一艺术的概念——至今仍定义着里特贝格博物馆的身份。

Kunst ist für Eduard von der Heydt (1882–1964) sein Lebenselixier, seine einst rund 3000 Werke starke Sammlung von Kunst aus zahlreichen Kulturen und Religionen sein alter ego. Als deutsch-schweizerischer Bankier in der krisenhaften Epoche der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist seine Vita von beruflichen Neuanfängen und persönlichen Brüchen geprägt. 1926 erwirbt er den Monte Verità und gründet dort ein Kunsthotel. Seine vorwiegend in den 1920er Jahren erworbenen, international beachteten Kunstwerke verteilt er auf seine berühmten Wohnsitze, aber auch auf europäische und amerikanische Museen. Mit dem Aufkommen der nationalsozialistischen Kulturpolitik zieht er Werke in die Schweiz ab. Nach dem Zweiten Weltkrieg schenkt Eduard von der Heydt seine Sammlung aussereuropäischer Kunst der Stadt Zürich, die europäische ging an seine Heimatstadt Wuppertal. Die Gründung des Museums Rietberg 1952 ist für ihn der Inhalt seines Lebensabends. Bis zu seinem Tod bleibt er ein grosser Mäzen und Förderer des Museums. Sein Vermächtnis – die Meisterwerke seiner Sammlung und das Konzept der «ars una», einer einzigen Kunst – machen heute noch die Identität des Museums Rietberg aus.

中国

https://rietberg.ch/stories/82

中国收藏带您了解从新石器时代到 19 世纪 7000 年的中国艺术史。600多件来自世界级收藏品的美印堂陶瓷器皿、古代青铜器皿、石木佛像和德诺瓦茨收藏的绘画,雄辩地见证了中国文化的各个时代和发展。

Die China-Sammlung führt durch 7000 Jahre chinesische Kunstgeschichte, vom Neolithikum bis ins 19. Jahrhundert. Über 600 Keramikobjekte aus der Meiyintang Collection – einer Sammlung von Weltrang –, archaische Bronzegefässe, buddhistische Skulpturen aus Stein und Holz sowie die Malereien der Sammlung Drenowatz legen beredtes Zeugnis von den verschiedenen Epochen und Entwicklungen der chinesischen Kultur ab.


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Kopfstütze in Gestalt eines schlafenden Knaben, Nördliche Song-Dynastie, 11./12. Jh., China, Provinz Shaanxi, Yaozhou-Öfen, Steinzeug mit olivgrüner Glasur, Meiyintang Collection, Dauerleihgabe im Museum Rietberg

Grosse, mit schwungvollen Linienmustern bemalte Töpfe sowie eierschalendünne Kelche aus dem 4. und 3. Jahrtausend v. Chr. belegen das herausragende Niveau der steinzeitlichen Töpfer; sie lassen erahnen, welch hohes Prestige solche Keramikgefässe schon zu Beginn der chinesischen Kulturgeschichte genossen. Mit dem Beginn des Bronzegusses im 13. Jahrhundert v. Chr. wurde aufwendig dekorierten Ritualgefässen aus Bronze die grösste Wertschätzung zuteil. In Keramik fertigte man im frühen Kaiserreich vor allem Objekte für die Grabausstattung. Die kleinen Tonmodelle gewähren einen spannenden Einblick in die Lebenswelt Chinas vor 2000 Jahren.

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Ritualgefäss vom Typ ding, China, frühe Westliche Zhou-Dynastie, 11./10. Jh. v. Chr., Bronze, Museum Rietberg, Geschenk Alice und Pierre Uldry

Schon früh stand China in engem Austausch mit seinen Nachbarn. Davon zeugen eindrucksvolle buddhistische Steinstelen und Figuren aus dem 6. bis 8. Jahrhundert, aber auch bunt glasierte Keramikfiguren, die das luxuriöse Leben in der Hauptstadt spiegeln: edle Pferde, schöne Frauen, fremdländische Diener und allerlei exotische Formen und Dekors.

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Shakyamuni-Stele, China, Östliche Wei-Dynastie, datiert 536, Kalkstein, Museum Rietberg, Geschenk Eduard von der Heydt

Mit der Herausbildung der Gelehrtenkultur im 10. Jahrhundert begann der Geschmack einer hochgebildeten Oberschicht die Kunst zu dominieren. Im Bereich der Keramik wurden Werke geschaffen, die noch heute mit ihrer absoluten Perfektion, ihrer eleganten Schlichtheit und ihrer Raffinesse bestechen. Den gleichen Geist atmet die Tuschmalerei. Mit ihrer zurückhaltenden Farbgebung und der Betonung des Pinselstrichs galt sie als ideales Ausdrucksmittel einer edlen Gesinnung.

博物馆探秘:苏黎世里特贝格博物馆 崇真艺客Tausend Gipfel und zehntausend Täler, Gong Xian (um 1618–1689), China, frühe Qing-Dynastie, 17. Jh., Museum Rietberg, Geschenk Charles A. Drenowatz

Aus konservatorischen Gründen werden die chinesischen Malereien alle vier Monate thematisch neu präsentiert.

喜马拉雅山

https://rietberg.ch/stories/83


来自喜马拉雅山的 Berti Aschmann 佛教艺术收藏是 Rietberg 博物馆的一大亮点。200 多尊青铜雕像概述了该地区 1000 多年佛教雕塑发展历程,从印度北部经尼泊尔和西藏到中国中部——这是一个让您沉浸在佛教世界中的独特机会。


Die Sammlung Berti Aschmann mit buddhistischer Kunst aus dem Himalaya ist ein Glanzstück des Museums Rietberg. Über 200 Bronzefiguren bieten einen Überblick über die mehr als 1000-jährige Entwicklung der buddhistischen Plastik in dieser Region, von Nordindien über Nepal und Tibet bis nach Zentralchina – eine einzigartige Gelegenheit, in die Welt des Buddhismus einzutauchen.

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Tathagata Vairocana, Tibet, 14. Jh., Feuervergoldete, Kupferlegierung mit Einlagen von Edel- und Schmucksteinen, Berti Aschmann-Sammlung, Dauerleihgabe im Museum Rietberg

Im Jahr 1995 gelangte die Sammlung der Zürcherin Berti Aschmann als Stiftung an das Museum Rietberg und ist seitdem in den Sammlungsräumen ausgestellt. Während vier Jahrzehnten hatte Berti Aschmann mit grosser Kennerschaft und Liebe eine Sammlung von höchster Qualität aufgebaut. Sie erwarb Objekte aus der gesamten Himalaya-Region. Die frühesten Werke der Sammlung entstanden im 7. Jahrhundert in der Gegend des Swat-Tals im heutigen Pakistan; die Bronzen aus Kashmir, aus dem Indien der Pala-Dynastie und aus Nepal reichen bis ins 9. Jahrhundert zurück. Den Schwerpunkt der Sammlung bilden tibetische Kultfiguren des 11. bis 18. Jahrhunderts. Eine Besonderheit stellt eine Gruppe von insgesamt 14 Figuren dar, die im 15. Jahrhundert am chinesischen Kaiserhof für tibetische Tempel gefertigt wurden. Sie bestechen durch ihre elegante Haltung und die äusserst feine Ausgestaltung.

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Grüne Tara, China, Ming-Dynastie, Yongle-Marke und -Periode (1403–1424), Feuervergoldete Kupferlegierung, Berti Aschmann-Sammlung, Dauerleihgabe im Museum Rietberg

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Buddha Shakyamuni, Westliches Tibet, 12./13. Jh., Messinglegierung, Berti Aschmann-Sammlung, Dauerleihgabe im Museum Rietberg

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Stupa, Tibet, 13./14. Jh., Teilvergoldete Kupferlegierung, Berti Aschmann-Sammlung, Dauerleihgabe im Museum Rietberg

Die Sammlerin richtete ein besonderes Augenmerk auf Figuren von weiblichen Gottheiten. So ist die Göttin Tara, die mit ihrem Liebreiz und ihrer Anmut die Menschen tief berührt und auf den richtigen Weg führt, mit einer grossen Zahl von Figuren vertreten. Aber auch furchterregend auftretende Dakinis, die mit ihrem wilden Verhalten provozieren, oder weibliche Figuren, in denen sich die Perfektion der Weisheit manifestiert, sind in der Sammlung zu sehen.

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Dakini Vajravarahi, Tibet, 15. Jh., Feuervergoldete Kupferlegierung mit Schmucksteineinlagen, Berti Aschmann-Sammlung, Dauerleihgabe im Museum Rietberg

印度
https://rietberg.ch/stories/85

印度收藏馆提供 2000 年南亚艺术史之旅。大多数具有宗教意义的艺术品都在展出,这并不奇怪,因为印度次大陆是三种宗教的发源地:佛教、耆那教和印度教。绝对亮点是湿婆神的青铜器,这表明他是宇宙舞蹈之王 Nataraja。

Die Indien-Sammlung bietet einen Rundgang durch 2000 Jahre südasiatische Kunstgeschichte. Zu sehen sind vor allem Kunstwerke mit religiöser Bedeutung, was nicht erstaunt, da der indische Subkontinent die Heimat von drei Religionen ist: Buddhismus, Jainismus und Hinduismus. Absolutes Glanzstück ist die Bronze des Gottes Shiva, die ihn als Nataraja, als Herr des kosmischen Tanzes, zeigt.

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Shiva Nataraja, Chola-Dynastie, 10. Jh., Indien, Tamil Nadu, Distrikt Tanjavur, Bronze, Museum Rietberg, RVI 501, Geschenk Eduard von der Heydt

Der Schwerpunkt der Südasien-Sammlungen liegt auf der indischen Malerei: Die Miniaturmalereien aus dem Norden Indiens bilden eine der wichtigsten Gruppen ihrer Art weltweit.

Die Skulpturensammlung geht im Wesentlichen auf die Sammlung Eduard von der Heydts zurück: Sie umfasst nicht zuletzt die im graeco-buddhistischen Gandhara-Stil geschaffenen Figuren, einen formvollendeten Bodhisattva Lokeshvara aus der Pala-Dynastie, die berühmte südindische Bronze des Shiva Nataraja und den Tirthankara Rishabhanatha, den mythische Urlehrer aller Jainas. Zu dieser in den 1920er-Jahren zusammengestellten kleinen, aber qualitativ hochstehenden Skulpturensammlung traten in den 1960er-Jahren mehrere hundert nordindische Skulpturen aus der Sammlung von Alice Boner hinzu.

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Buddha Shakyamuni, Pakistan, Gandhara, 2.–4. Jh. Schiefer, Museum Rietberg, RVI 4, Geschenk Eduard von der Heydt

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Bodhisattva Lokanatha, Indien, Bihar, Teladha Vihara, 9. Jh., Basalt, Museum Rietberg, RVI 106, Geschenk Eduard von der Heydt

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Tirthankara Rishabhanatha, legendärer Gründer des Jainismus, Indien, Rajasthan, Chandravati, 11./12. Jh., Marmor, Museum Rietberg, RVI 213, Geschenk Eduard von der Heydt

Die Südasien-Sammlungen des Hauses wurden vor allem durch zwei Sammlungsbereiche erweitert: Zunächst schenkte der ehemalige Direktor und Indien-Kurator Eberhard Fischer dem Museum seine umfassende Textilsammlung (über 2000 Objekte), die er während seiner mehrjährigen Aufenthalte in Gujarat (1965/66 und 1968–1971) zusammengetragen hatte. Darunter befinden sich Stoffe für Röcke und Blusen, Wandbehänge, Stickereien und Türverzierungen, die grösstenteils Anfang des 20. Jahrhunderts in Gujarat angefertigt wurden. Besonders wertvoll sind die indischen Seidensaris, die in der sogenannten Doppel-Ikat-Technik gewebt wurden. Die Textilien sind aus konservatorischen Gründen nicht permanent ausgestellt. Sie werden im Textildepot bewahrt und können auf Anfrage besichtigt werden.

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Telia Dupatta, Eintrag- und Kett-Ikat-Tuch, Indien, Andhra Pradesh, 1. Hälfte 20. Jh., Baumwolle / Eintrag- und Kett-Ikat, Museum Rietberg, 2009.21, Geschenk Eberhard und Barbara Fischer

Als weiterer Sammlungsbereich kam die indische «Volks- und Stammeskunst» an unser Museum: Die südindischen Tier- und Göttermasken, Ritualbronzen aus Süd- und Ostindien, die aus der Sammlung Hans und Heidi Kaufmann stammen, sowie wunderbar geschnitzte Musikinstrumente aus Bihar und Nepal zählen zu den aussergewöhnlichen Kunstwerken unseres Museums.

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Jumadi oder Jarandaye, Indien, Karnataka, Tulu, 20. Jh., Messing, Museum Rietberg, 2007.77, Geschenk Heidi und Hans Kaufmann

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Figur eines Muni, Indien, Tamil Nadu, Madras, Pudukkottai-Distrikt, 20. Jh., Kupferlegierung, 2009.1418, Geschenk Jean Pierre und Dorothea Zehnder

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Elefant mit Reiter, Indien, Bastar, 1900–1950, Kupferlegierung, Museum Rietberg, 2011.358, Ankauf aus Legat Gabriele Louise Aino Schnetzer

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Dhodro Banam, Frau mit Metallaugen, Indien, Bihar, 1. Hälfte 20. Jh., Holz, Metall, Leder, Museum Rietberg, 2014.5, Ankauf mit Mitteln Rietberg-Kreis

日本

https://rietberg.ch/stories/87

精心制作的佛教神祇木雕、永恒优雅的能剧面具和长袍,以及带有日常场景和自然描绘的精美彩色木版画,构成了日本系列的特殊品质。它们代表了 12 至 19 世纪最重要的日本艺术流派,并展示了不同客户群体的不同美学:从宫廷贵族和神职人员到军事贵族和城市资产阶级。

Fein gearbeitete Holzskulpturen buddhistischer Gottheiten, zeitlos elegante Masken und Gewänder für das Nō-Theater und erlesene Farbholzschnitte mit Alltagsszenen und Naturdarstellungen machen die besondere Qualität der Japan-Sammlung aus. Sie vertreten die wichtigsten japanischen Kunstgattungen des 12. bis 19. Jahrhunderts und veranschaulichen die verschiedenen Ästhetiken der unterschiedlichen Auftraggeberschichten: von Hofadel und Klerus über die Militäraristokratie bis hin zum städtischen Bürgertum.

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Jizō Bosatsu (Bodhisattva in der Gestalt eines Mönchs), Japan, Heian-Zeit, spätes 12. Jh., Holz mit Resten farbiger Fassung, RJP 16, Museum Rietberg, Geschenk Pierre Uldry

Japanische Kunst ist an zwei Orten im Museum Rietberg zu besichtigen. Ein Bereich ist der religiösen Kunst Japans gewidmet. Die äusserst fein geschnitzten Figuren des Bodhisattva Jizō, des furchteinflössenden Mantra-Königs Fūdō oder des Ruhe und Friedlichkeit ausstrahlenden Buddha Amida sind repräsentative Beispiele aus der Kamakura- (1185–1333) und der Muromachi-Zeit (1336–1573), als die japanische Bildhauerei ihre Blütezeit erlebte. Prächtig mit Gold und kostbaren Farbpigmenten auf Seide gemalte Figuren aus dem buddhistischen Pantheon ergänzen die plastischen Figuren. Zu sehen ist auch eine Auswahl an Nō-Masken und -Gewändern. Die einst von Balthasar und Nanni Reinhart zusammengetragene Gruppe von 34 Masken zählt aufgrund ihrer prestigereichen Provenienz zu den bedeutendsten Sammlungen ausserhalb Japans.

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Manbi, Nō-Maske einer jungen Frau, Japan, Edo-Zeit, 18. Jahrhundert, Holz der japanischen Zypresse («hinoki»), RJP 4030, Museum Rietberg, Geschenk Balthasar Reinhardt

Ein besonderes Augenmerk gilt auch der Malerei und Grafik. Evokative Landschaftsdarstellungen, dekorative Blumen- und-Vogel-Bilder, Szenen aus der japanischen klassischen Literatur, gemalt auf Hänge- und Querrollen, sowie monumentale Stellschirme bezeugen die stilistische Vielfalt der Malerei der Edo-Zeit (1603–1868). Sie spiegeln das ästhetische Empfinden der kultivierten Stadtbewohner wider.

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Suzumushi, Kapitel 38 aus der Serie «Die Geschichte vom Prinzen Genji», Tosa-Schule, Japan, Edo-Zeit, frühes 17. Jh., Tusche, Farben und Gold auf Papier, RJP 452n, Museum Rietberg, Legat Luzia J. Bühler

Ein weiteres Erzeugnis der städtischen Kultur sind die farbenfrohen Farbholzschnitte, ukiyo-e, die seit dem späten 19. Jahrhundert zu den beliebtesten japanischen Sammlungsobjekten im Westen gehörten.

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Mishima, Blatt 12 aus der Serie «53 Stationen der Ostmeerstrasse», Utagawa Hiroshige (1797–1858), Japan, Edo-Zeit, 1833/34, Farbholzschnitt, RJP 3711A12, Museum Rietberg, Geschenk Willy Boller

Aus konservatorischen Gründen werden die japanischen Masken, Gewänder, Malereien und Holzschnitte alle vier Monate thematisch neu präsentiert. Weitere populäre Sammlungsbereiche wie Keramik, Lack und Netsuke sind im Schaudepot untergebracht.

东南亚

https://rietberg.ch/stories/90

东南亚收藏包括三个不同的收藏区:来自柬埔寨和越南的爱德华·冯·德·海特收藏的重要雕塑、大量爪哇皮影木偶、木偶、短剑和纺织品以及佛教还愿牌、陶瓷以及来自托尼·格伯(Tony Gerber)收藏的缅甸和泰国青铜器。

Rietberg 博物馆展示了一组来自越南的独特 Cham 雕塑。一个富有表现力的菩萨头像和两尊乌玛女神雕塑代表了高棉艺术,从 7 世纪到 13 世纪在现在的柬埔寨蓬勃发展。

Die Südostasiensammlung besteht aus drei unterschiedlichen Sammlungsbereichen: den bedeutenden Skulpturen aus der Sammlung Eduard von der Heydt aus Kambodscha und Vietnam, einer umfänglichen Gruppe javanischer Schattenspielfiguren, Stabpuppen, Keris-Dolchen und Textilien sowie buddhistischen Votivtafeln, Keramik und Bronzen aus Burma und Thailand aus der Sammlung Toni Gerber.

Das Museum Rietberg zeigt eine einzigartige Gruppe von Cham-Skulpturen aus Vietnam. Ein ausdrucksstarker Bodhisattva-Kopf sowie zwei Skulpturen der Göttin Uma vertreten die Khmer-Kunst, die vom 7. bis 13. Jahrhundert im heutigen Kambodscha blühte.

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Sitzende Gottheit, Vietnam, Provinz Quang Nam, Champa-Reich, Tempelkomplex von Dong-du’o’ng, spätes 9. Jh., Sandstein, RHI 402, Museum Rietberg, Geschenk Eduard von der Heydt

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Kopf eines Lokeshvara, Kambodscha, Khmer-Reich, Stil von Bayon, spätes 12./frühes 13. Jh., Sandstein, RHI 102, Museum Rietberg, Geschenk Eduard von der Heydt

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Skulptur der Göttin Uma, Kambodscha, Prä-Angkor, Stil von Prasat Andet, spätes 7./frühes 8. Jh., Sandstein, RHI 1, Museum Rietberg, Geschenk Eduard von der Heydt

Skulpturen, Schattenspielfiguren, Masken und Keris-Dolche aus Java sind Zeugen der klassischen Kulturen Indonesiens. Während die Skulpturen und die Keris-Dolch-Griffe im Museum und im Schaudepot öffentlich zugänglich sind, können die Textilien und Schattenspielfiguren nur auf Anfrage im Textildepot besichtigt werden.
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Kopf eines Buddhas. Indonesien, Zentraljava, 9. Jh. Andesit. Museum Rietberg, RIN 1, Geschenk Eduard von der Heydt

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Maske der Dewi Ragil Kuning, Prinzessin von Jenggala. Zentraljava, Yogyakarta oder Surakarta, um 1820, Holz, bemalt, RJN 215, Museum Rietberg

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Kresna, Schattenspielfigur, Indonesien, Yogyakarta, Zentraljava, erste Hälfte 19. Jh.–um 1875, Pigmente und Blattgold auf Pergament, Horn, 2017.566, Museum Rietberg, Geschenk Tina und Paul Stohler

Die umfassende Kunstsammlung des Berner Galeristen Toni Gerber ist seit 2009 Teil der Sammlung Südostasiens. Die Schenkung umfasst rund 1500 Keramiken, Buddha-Figuren und Terrakottatafeln aus Südostasien, wobei ein besonderer Fokus auf Burma liegt. Gezeigt werden die Objekte in regelmässigen Abständen in den temporären Ausstellungen.

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Buddha Shakyamuni mit Almosenschale, Votivtafel Birma, Pyu, 7./8. Jh., Ton, gebrannt, TG 15, Museum Rietberg, Geschenk Toni Gerber


信息来源:苏黎世里特贝格博物馆



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博物馆探秘:苏黎世里特贝格博物馆 崇真艺客



中国佛教艺术简史

基于思想文化史和宗教学、艺术学、考古学的视野

以断代的方式系统地梳理了

中国佛教艺术的发展历史

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大唐之美

由齐东方等一线学者名师领衔

特邀服饰、书法、瓷器等方面术业专攻的杰出代表

从多方面给您展示唐代之美

为我们带来精彩的唐代艺术史

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古建之美 

特邀国内顶级院校专家学者和活跃的民间古建筑大咖

共同打造“0基础读懂中国古代建筑”的系列专题课程

以飨热爱古代建筑的朋友

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中国菩萨 

特邀三大导师孙英刚、黄阳兴、常青

8堂课,1000分钟超长课时

从背景知识到艺术形象,从历史演进到经典解读,

带你读懂中国菩萨。

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